Mainburg im Hopfenland Hallertau

Mainburg - die Stadt des Hopfens

Die über 14.500 Einwohner zählende Stadt ist nicht nur geographischer Mittelpunkt des größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebietes der Welt, sondern hat auch seit Alters her eine gewisse zentrale „Hauptstadtfunktion“ im Hopfenland.

Wer von Mainburg spricht, denkt unwillkürlich an das „grüne Gold“, den Hopfen, der hier nicht nur angebaut, sondern auch in den Hopfenaufbereitungs- und Verarbeitungsbetrieben präpariert, vermahlen, extrahiert, verpackt und schließlich in über 90 Länder der Welt verschickt wird. So ist es nicht verwunderlich, dass die größten Hopfenhandelsfirmen der Welt ihren Sitz in Mainburg haben, das 1847 das Recht verliehen bekam, Hopfen zu siegeln. 

Neben dem Produkt Hopfen, hat das im 13. Jahrhundert als „Castrum Mainberch“ erwähnte, heutige Mittelzentrum einiges zu bieten. Als gern besuchte Einkaufsstadt besitzt Mainburg ein breit gefächertes Dienstleistungsangebot, zahlreiche attraktive Fachgeschäfte, sowie eine ganze Reihe von großen Einkaufsmärkten mit umfassendem Sortiment. Die verkehrsgünstige Lage Mainburgs bietet sich für eine Einkaufsfahrt gerade zu an. Gelegen im Schnittpunkt von München – Ingolstadt – Landshut – Freising – Regensburg verfügt man über Anschluss an die Autobahn, Bundesstraße und Staatsstraße und hat lediglich kurze 40 km zum Flughafen München II. 

Die historische Innenstadt, die „gute Stube“ Mainburgs, wurde durch die Altstadtsanierung zum beliebten Treffpunkt von Jung und Alt aufgewertet. Sei es beim Einkaufsbummel der kurzen Wege oder in einem der einladenden Straßencafés, man schätzt das Ambiente und das Flair des fußgängerfreundlichen Zentrums. Großzügige Parkmöglichkeiten bietet der neugestaltete Griesplatz unmittelbar vor den Toren der Innenstadt. Dort findet auch jeden Mittwoch- und Samstagvormittag der Grüne Markt mit Produkten aus der Region statt. 

Natürlich stimmt in der Metropole der Hallertau auch das Freizeitangebot: man besitzt ein beheiztes Freibad mit 50 Meter-Becken, Spaßbecken, Sprungturm und Rutschbahn, ein Hallenbad, Tennisanlagen, Turnhallen und Sportplätze, einen Kletterfelsen, einen Bogen-Schießplatz, Reitplatz, Kegelbahnen, Wander- und Radwege. Über den Abensradweg ist die Stadt an das südbayerische Radwandernetz angeschlossen, d.h. auch von München aus mit dem Drahtesel erreichbar. Die Stadtbibliothek, das Hallertauer Heimatmuseum mit Hopfenmuseum laden zu einem Besuch ein. Die gemütlichen Cafés und Gasthöfe bieten sowohl gutbürgerliche Küche als auch Spezialitäten zu Normalpreisen. In den Ortsteilen Lindkirchen und Steinbach wird Urlaub im Hopfenland angeboten. Reizvoll für den Touristen sind auch die anderen, in den 70er Jahren eingemeindeten Ortsteile, hübsche Bauerndörfer inmitten von Hopfengärten und Wäldern: der Wallfahrtsort Ebrantshausen, Holzmannshausen, Lindkirchen, Oberempfenbach, Steinbach und das als Fossillagerstätte bekannte Sandelzhausen.

Um die Not der Mainburger Bevölkerung zu lindern, verlieh 1397 Herzog Stephan III von Bayern-Ingolstadt das Recht auf den St. Margaretentag und den St. Gallentag Jahrmärkte abzuhalten. Daraus sind im Laufe der Jahrhunderte große Volksfeste geworden, die tausende Besucher aus Fern und Nah anlocken. Zum „Kirschmarkt“ im Juli feiert man das Hopfenfest und anfangs Oktober trifft sich die Hallertau seit mittlerweile 600 Jahren beim „Gallimarkt“, dem weltlichen Erntedank mit großer Landmaschinen- und Gewerbeausstellung. Auch hier bewahrheitet sich das Rezept bayerischer Gemütlichkeit: „Leben und leben lassen!“

 
   
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