Gemeinde Berg ...im weiten Tal der Schwarzach!

Der über 150 Jahre alte Ludwigskanal führt bei Unterölsbach in den oberpfälzischen Landkreis Neumarkt. Auf den Treidelpfaden entlang der kulturhistorischen Wasserstrasse durch alte Obstbaumalleen gelangen Sie nach Berg. Berg liegt im weiten Tal der Schwarzach, ausgedehnte Wanderungen in den reizvollen Seitentälern bieten idyllische Eindrücke und die Haimburg und der Ort Stöckelsberg sind herrliche Aussichtspunkte. Der 5-Täler-Wanderweg führt ca. 25 km durch tief eingeschnittene Täler, Ausgangspunkt ist die Klosterruine in Gnadenberg bei Oberölsbach. Die Ruinen mit den schönen gotischen Spitzbogenfenstern zeugen von der reichen Geschichte Bergs. Das Kloster (1438 – 1577) war das älteste der drei ehemaligen Birgittenklöster in Süddeutschland. Von der Klosterkirche stehen noch die Umfassungsmauern des imposanten Langhauses. Die alte Klostermühle hingegen (Fachwerkbau aus dem 17. Jh.) ist komplett renoviert und beherbergt ein Mühlen- und Heimatmuseum sowie ein schmuckes altes Einkehrstüberl. Seit 2002 findet sich im Gemeindegebiet auch das Projekt „Kunst am Kanal“, die Kombination von Tradition, Natur und Kunst. Zeitgenössische Kunst fügt sich harmonisch in die reizvolle und einmalige Kanallandschaft ein. Skulpturen aus Stein, Holz und Stahl werden von regionalen und internationalen Künstlern entlang des Kanals gestaltet.  
www.kunst-am-kanal.de   www.berg-opf.de

 

Stadt Neumarkt i.d.OPf. - Die Pfalzgrafenstadt lädt ein!

An der alten Fernhandelsroute Nürnberg-Regensburg gelegen, wuchs der Marktort bereits im Mittelalter zum bedeutenden Verwaltungs- und Regierungssitz heran. Die Landesgartenschau 1998 brachte ein Stück Natur in die Stadt, der neue Stadtpark bildet nun einen attraktiven Erlebnis- und Erholungsraum. Der alte Kanal läuft hier durch das erhaltene Landesgartenschaugelände und ein Seecafe lädt Radler und Wanderer zum Verweilen ein. Auch Kinderspielplätze und eine Veranstaltungsarena bringen stetes Leben in den Stadtpark. Das Schlossviertel mit Hofkirche, die spätgotische Hallenkirche und das Rathaus sind Zeugnis für die Blütezeit Neumarkts im 15. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert gaben der Ludwigskanal und die Eisenbahn wichtige wirtschaftliche Impulse. So entstand etwa 1882 mit den Express-Werken die erste Fahrradfabrik Europas. Zu den Höhepunkten des reichgefüllten Kulturangebotes gehören klassische Konzerte im Reitstadl, das Sommertheater im Hof des Pfalzgrafenschlosses oder das Altstadtfest.

Einen ganz besonderen Kunstgenuss bietet eines der jüngsten und schönsten Museen Bayerns – das Museum Lothar Fischer. Präsentiert werden hier neben den eindrucksvollen Werken des Bildhauers und Stifters Lothar Fischer (1933 - 2004) in drei jährlich stattfindenden Sonderausstellungen Malerei und Skulptur, von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Die Burgruine Wolfstein, eine spätromanische Anlage aus dem 13. Jahrhundert, und der Mariahilfberg sind nicht nur imposante Kulissen der Stadt, sie sind auch lohnende Ausblicke zur reizvollen Landschaft um Neumarkt i.d.OPf.
www.neumarkt.de    www.wolfsteinfreunde.de

 

Gemeinde Mühlhausen - Treideln wie zu König Ludwigs Zeiten!

Mühlhausen wurde im Jahre 900 erstmals urkundlich erwähnt. Jahrhunderte lang bestimmten die Herrn von Sulzbürg und Wolfstein das Leben in diesem Gebiet. Zur Wolfsteiner Herrschaft, deren Mittelpunkt der Markt Sulzbürg mit seinem Schloss Obersulzbürg war, gehörte auch Mühlhausen. Im 16. und 17. Jahrhundert siedelten sich protestantische Exilanten aus Österreich, die ihren Heimatnamen „Landl“ mitgebracht haben, aber auch französische Hugenotten und Juden an. Zeugnisse aus dieser Zeit sind der Judenfriedhof, die Schlosskirche mit den Resten des ehemaligen Sulzbürger Schlosses und weitere Gebäude. Im Landlmuseum können Sie in diese lange Ortsgeschichte des Marktes einsehen. 1846 wurde der alte Ludwigskanal vollendet, heute stellt dieses Natur- und Technikdenkmal ein beliebtes Ziel für Urlauber dar. Neben den markierten Wanderwegen um Mühlhausen und dem Sulzbürg ist deshalb das Treideln wie zu König Ludwigs Zeiten entlang des alten Kanals eine besondere Attraktion in Mühlhausen. (Kontakt Tel. 01714841091 oder 08462/581). Im Skulpturenpfad entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals finden Sie Kunstwerke aus dem Gestein des Kanalaushubes.

Das Aluvial-Land entstand beim Bau des RMD-Kanals 1992, als ökologische Ausgleichsfläche wurden 8.000 Pflanzen gesetzt und Bäume gepflanzt, die heute eine Heckenlandschaft bilden. Die bis dato weltweit größte Solaranlage wurde Ende Okt 2004 fertig gestellt.
www.muehlhausen-sulz.de

 

Stadt Berching – die 1100-jährige Stadt ist das mittelalterliche Kleinod im Altmühltal!

www.kloster-plankstetten.deMalerisch am Main-Donau-Kanal in das Sulztal eingebettet, gilt der staatlich anerkannte Erholungsort als Oberpfälzer „Kleinod des Mittelalters“. Die herrliche Altstadt verzaubert mit ihrem vollständig erhaltenen Mauerring aus dem 15. Jahrhundert, den 13 wehrhaften Türmen und den vier Stadttoren. Mit dem gemütlichen Stadtbach, den weiten Plätzen und engen Gassen lädt Berching zu einem beschaulichen Bummel durch vergangene Zeiten ein. Wer Lust hat, kann sich sogar mit dem Nachtwächter auf den Weg machen. Kaum eine andere Stadt Süddeutschlands besitzt ein so geschlossenes mittelalterliches Stadtensemble. Prächtige Bürgerhäuser, die St. Lorenzkirche mit Altarbildern der Albrecht-Altdorfer–Schule und eine reich ausgestattete barocke Stadtpfarrkirche zeugen von der langen Kaufmanns- und Handwerkertradition. 1714 wurde der Opernreformator Christoph Willibald Gluck im Ortsteil Erasbach geboren, ein kleiner Wanderweg stellt die Stationen seines Lebens vor – und das mehrfach ausgezeichnete Team der Kulturfabrik begeistert jährlich tausende von Besuchern. Mehr als 20.000 Besucher zählt die romantische Stadt, wenn am Mittwoch nach Lichtmess auf dem Berchinger Rossmarkt Pferde aufgetrieben werden. Wenig später finden zur Fastenzeit die Aufführungen des Ölbergspiels statt. Vor den Mauern der Stadt liegt der Kanalhafen, fahren Sie per Schiff durch das Altmühltal oder wandern Sie auf dem Benediktinerweg zum Kloster Plankstetten und kehren Sie ein in der Klosterschenke.
www.berching.de      www.kloster-plankstetten.de

 

Siebentälerstadt Dietfurt a.d.Altmühl ...mit Altmühltaler Mühlemuseum!

Die Siebentälerstadt Dietfurt a.d.Altmühl trägt ihren Beinamen nicht aus lyrischen Gründen, tatsächlich liegt der staatlich anerkannte Erholungsort inmitten von sieben Juratälern mit zahlreichen Wasserläufen. Die Altmühl beispielsweise, die in Dietfurt vom Main-Donau-Kanal aufgenommen wird, oder die Breitenbrunner und die Weiße Laber schlängeln sich herrlich für jeden Wanderer und Radler durch die Landschaft. Schon die Vorfahren wussten die Gunst der Ortslage zu nutzen, im historischen Hollerhaus kann man die „4000 Jahre Kultur im Altmühltal“ noch nachvollziehen und ein Video erzählt über den Kanalbau. Dietfurt bietet eine Anlegestelle für Personenschiffe mit Pavillon, einen Sportboothafen, die Lehrpfade „Wasserwege“, den karstkundlichen Rundwanderweg bei Mühlbach, das Siebentälerfreibad und das über 500 Jahre alte Altmühltaler Mühlenmuseum. Der Chinesenfasching aber hat Dietfurt weit über den Naturpark Altmühltal hinaus bekannt gemacht. Jedes Jahr am „Unsinnigen Donnerstag“ kommen mehrere tausend Gäste, um den Chinesenfasching zu erleben. Vormittags und auf Anmeldung ist die Ausstellung zum berühmten Chinesenfasching zu besuchen, das Museum im Hollerhaus ist von Apr. – Okt. täglich von 14.30 – 17.30 Uhr geöffnet - geführte Wanderungen erfragen Sie bitte bei „NaturKontakt“: Tel. 08464/605200 oder beim Tourismusbüro Tel. 08464//6400-0 oder -19
www.dietfurt.de

 

Stadt Freystadt ...mit Asam-Wallfahrtskirche!

Freystadt liegt nahe am Main-Donau-Kanal und bietet ideale Möglichkeiten für Ausflüge zu Fuß oder per Rad. Der Ort erhielt 1332 die Stadtrechte und durfte bald neun Jahrmärkte abhalten. Das mittelalterliche Städtchen hat sich einen schönen Marktplatz mit herrlich restaurierten Häusern und zwei Stadttoren erhalten. Die gute Gastronomie und das besondere Marktplatz-Ambiente bilden während des ganzen Jahres auch den Schauplatz des beliebten Markt- und Festgeschehens. So zieht es auch jährlich tausende Besucher zum Stadttorfest nach Freystadt. Als architektonisches Meisterwerk gilt die barocke Wallfahrts-kirche „Maria Hilf“, die als Wahrzeichen vor Freystadt weithin sichtbar ist. 1700 bis 1710 wurde die Kirche von Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi und dem Künstler Hans Georg Asam zusammen mit seinen damals noch jungen Söhnen Cosmas Damian und Egid Quirin gestaltet. Jährlich finden Konzerttage sowie das Adventssingen in der Asam-Wallfahrtskirche statt! Die einzigartige Kirche ist tagsüber zur Besichtigung geöffnet, Infos zu Führungen erhalten Sie unter 
Tel. 09179/9490-0. Die Tour de Baroque führt den Radler von der Wallfahrtskirche weg direkt an den Main-Donau-Kanal!
www.freystadt.de

 
   
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