Markt Riedenburg – Perle des Altmühltals

Der vom Mittelalter geprägte, staatlich anerkannte Luftkurort Riedenburg gilt als „Perle des Altmühltals“. Nicht weniger als drei Burgen schützten die Besitzungen der einst mächtigen Grafen von Riedenburg. Deren Zeichen, die 3 Rosen, findet sich auch im Wappen des Landkreises Kelheim. Neben den Ruinen von Rabenstein und Tachenstein kündet vor allem die Rosenburg von ritterlicher Herrlichkeit. Unerreicht sind die Darbietungen der dort ansässigen Landesfalknerei. Mitarbeiter in historischen Kostümen präsentieren die Flugkünste der verschiedensten Raubvogelarten.

Riedenburg zeichnet sich durch qualitativ hochwertige Museen der verschiedensten Themenbereiche aus. So dokumentiert das „Klingende Museum“ die Entwicklung der mechanischen Tonaufnahme- und Wiedergabegeräte. Im Kristallmuseum, das die 7,8 Tonnen schwere und damit größte Bergkristallgruppe der Welt sein Eigen nennt, wird man zu einer Reise in das faszinierende Reich von Edelsteinen und Kristallen eingeladen. Das Meeresmuseum Ozeania, das ca. 3500 verschiedene Arten von Schnecken und Muscheln besitzt, zeigt mit seinen Versteinerungen das Leben im Jurameer auf. In der Nähe locken zudem ein Bauernhof-Museum, eine Hammerschmiede, ein Hopfenerlebnishof und das Hofmarkmuseum auf Schloss Eggersberg.
Ein gut ausgeschildertes Wanderwegnetz von rund 100 km Länge erschließt die herrliche Landschaft des Altmühltals und der Jurahöhen. Auf einer Reihe von thematischen Routen werden zudem interessante Hinweise zu Natur und Geschichte der Region gegeben: Der Drei-Burgen-Steig, der 7-Brücken-Weg, der Panorama Wanderweg, der Rosskopfsteig, der Klamm-Wanderweg oder der Natur- und Fischereilehrpfad. Kraxelfreunde kommen im nahegelegenen Klettergarten auf ihre Kosten, wer sich dagegen lieber im Sitzen fortbewegt, kann eine der modernsten Sommerrodel-bahnen besuchen. Ansonsten Radelt man weiter am Main-Donau-Kanal vorbei an der eindrucksvollen und mächtigen Burg Prunn nach Essing!
www.riedenburg.de 

   

Markt Essing mit einer der längsten Holzbrücken Europas und malerischer Ortskulisse

Der staatlich anerkannte Erholungsort besitzt eine der eindrucksvollsten Kulissen im Naturpark Altmühltal. Die malerische Schauseite des Ortes wird begrenzt von einem beim Kanalbau bewahrten Altwasserarm, dessen Ufer der Kunstweg an Fels und Fluss säumt. Über eine Holzbrücke gelangt man durch einen Torturm des 14. Jh. in den etwa 1000 Einwohner zählenden Markt, der 976 erstmals erwähnt wurde. In seinem Rücken türmen sich die Kalksteinfelsen des Jura in fast senkrecht aufsteigende Höhen. Über dem Ort thront die Ruine von Burg Randeck, deren Ursprünge sich bis zur Jahrtausendwende zurückverfolgen lassen. Ihre Herren verliehen im Jahr 1336 die Marktrechte an die Siedlung im Talgrund. Die Höhlenwelt bei Essing ist berühmt: Zahlreiche Funde belegen, dass sie bereits der Neandertaler als Behausung zu schätzen wusste. Neben der Tropfsteinhöhle Schulerloch sind vor allem die Klausenhöhlen und die Sesselfelsgrotte hervorzuheben. Einen besonderen Anblick bietet die 193m lange Holzbrücke, die 1987 über den Kanal gebaut wurde - eine der längsten ihrer Art in Europa: Der Tatzlwurm. Gleich einem Drachen aus alten Sagen quert sie den Main-Donau Kanal. Auch Reste des alten König Ludwig-Kanals mit seinen Schleusen und Wärterhäusern wurden in der Nähe erhalten.
www.marktessing.de

 

Stadt Kelheim – alte Residenz der Wittelsbacher

Bei Kelheim erreicht der Kanal die Donau. Die alte Residenz der Wittelsbacher, liegt an der Mündung der Altmühl in die Donau. Über der Kreisstadt erhebt sich auf dem Michels-berg weithin sichtbar die Befreiungshalle, errichtet im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern in Erinnerung an die Befreiungskriege gegen Napoleon. Am selben Ort, einer von Donau und Altmühl umflossenen Landzunge, befand sich vor über 2000 Jahren die zweitgrößte Keltensiedlung Süddeutschlands: "Alkimoennis". Der Name dieses etwa 650 Hektar umfassenden Oppidums wurde uns durch den griechischen Geographen Ptolemaios überliefert. Um 120 v. Chr. sicherten die Kelten ihre Stadt durch einen fast 10 Kilometer langen Wall, dessen Reste noch heute im Gelände zu erkennen und einen Teil des Archäologischen Wanderpfades bilden.
Der erste bayerische Herzog aus der Dynastie der Wittelsbacher, Otto I., verlieh seinem Geburtsort im 1181 die Stadtrechte.
Dessen Sohn Ludwig „der Kelheimer“, Reichsverweser und Kreuzfahrer, eine der mächtigsten Gestalten des Kaiserreiches, betrieb den weiteren Ausbau der Residenz – bis zu seiner Ermordung im Jahr 1231. Der Herrschaftssitz wurde zwar verlegt, doch erfolgte 1607 die herzogliche Gründung der ersten Weißbierbrauerei Bayerns. Im Stadtbild wird der planvolle Aufbau des 13. Jahrhunderts deutlich: Zwei Hauptstraßen, die sich im Zentrum kreuzen, durchlaufen das alte, nahezu quadratisch angelegte Stadtgeviert. Von Mauern und Wasserläufen umschlossen, gewähren drei mittelalterliche Toranlagen Einlass ins Innere der erhaltenen Altstadt. Über die beiden Rathäuser, die Franziskanerkirche mit ihrem Orgelmuseum, den blutigen Aufstand des Matthias Kraus gegen die kaiserlichen Truppen im Jahr 1705 oder die Rolle Kelheims in Weinanbau, Fischfang und Schiffbau lassen sich mehr Einzelheiten im preisgekrönten Archäologischen Museum oder bei einer Stadtführung erfahren.
www.tourismus-landkreis-kelheim.de

 


 
   
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