Der erste Versuch, eine künstliche Wasserstraße zwischen Donau und Main zu schaffen, scheiterte im Jahre 793! Mehr als tausend Jahre später machte sich ein bayerischer Monarch an die Verwirklichung des Plans Karls des Großen: König Ludwig I. (1824-1848). Das Unterfangen war von Erfolg gekrönt: Im Juli 1846 konnte der „Ludwig-Donau- Main-Kanal“ dem Verkehr übergeben werden. Von Schleuse N° 1 in Kelheim bis Schleuse N° 100 in Bamberg war mit der 172,44 km langen Wasserstraße eine Verknüpfung zwischen Schwarzem Meer und Nordsee hergesellt. Die heute unter Denkmalschutz stehenden Schleusenhäuschen am alten Kanal wurden von keinem Geringeren als von Leo von Klenze entworfen. Franz Karl Leopold von Klenze war ein bedeutener Architetk des deutschen Klassizismus.