12 - Hörpunkt in Gundlfing

Hörpunkt zur Landschaftsgeschichte

Die Altmühl ist 220 km lang. Sie entspringt auf der Frankenhöhe 50 km westlich von Nürnberg, und mündete bei Kelheim in die Donau. Das malerische Altmühltal ist flankiert von schroffen Felsabhängen der massigen Riffkalke und Dolomite des Jura, einer geologischen Formation des Mesozoikums (180 – 140 Millionen Jahre). Diese Felsen waren ehemals Meeresriffe, wovon heute noch zahlreiche Fossilien zeugen. Das in manchen Abschnitten recht breite Tal verdankt sein Aussehen der so genannten Altmühldonau, die sich bis vor 600.000 Jahren über 100m tief in die Jurakalke zwischen Dietfurt und Kelheim eingeschnitten hat. Seit etwa 200.000 Jahren fließt die Donau jedoch durch die Weltenburger Enge, den so genannten Donaudurchbruch, und die Altmühl bahnt sich ihren Weg in dem eigentlich viel zu großen Bett durch das Untere Altmühltal.
 

Im Mittelalter nannte man die Altmühl "Alcmona". Dieser Name soll aus dem Keltischen kommen, wie der antike Geographe Ptolemaios, der im 2. Jh. n. Chr. lebte, berichtet. Alcmona bedeutet wohl soviel wie „langsames Wasser“. Heute liegt der Reiz des Naturparks Altmühltal in seinen zahlreichen Wegesystemen und Lehrpfaden. Er ist eine Erlebnisregion mit vielen Facetten, bei der Natur, Kultur und Freizeitspaß nicht zu kurz kommen.

Lage des Hörpunkts zur Landschaftsgeschichte

Lage: Neben der Infotafel „Bitterling und Gemeine Teichmuschel“ des Fischereiverbands Niederbayern in der Gundlfinger Schleife zwischen Riedenburg und Oberhofen
Koordinaten: 48° 59’ 33’’ Nord; 11° 40’ 49’’ Ost
TK 7036 Riedenburg: r 4476 761; h 5428 408

 
 
 

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